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C

Carbon Capture and Storage (CCS)

Die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Verfahren zum Abscheiden und Speichern des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) aus Verbrennungsprozessen. Nach dem Abscheiden des Kohlenstoffes aus den Abgasen, wird dieser verflüssigt und in geeignete Lagerstätten (unterirdisch) verpresst. Diese Lagerstätten müssen dauerhaft sicher und dicht sein. Als besonders geeignet gelten ehemalige Erdöl- und Erdgas-Lagerstätten. CCS wird auch in Verbindung mit dem Verbrennen von Biomasse und Biogas diskutiert, da hier der Atmosphäre CO2 entzogen werden kann. CCS wird vor allem wegen der potenziellen Reduzierung der Treibhausgasemissionen vorangetrieben. Allerdings sinkt der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken durch die CCS-Technologien erheblich und es ist nicht gewährleistet, dass die Lagerstätten wirklich für immer dicht sind.


Cash Flow

Gewinnkennzahl der Unternehmensanalyse, die Aussagen über den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens geben kann. Wird berechnet aus der Differenz zwischen Einzahlungen und Auszahlungen innerhalb einer Zeitperiode.


CIGS

ist die Abkürzung für Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid, einem Halbleitermaterial für Dünnschichtsolarzellen.


CIS

ist die Abkürzung für Kupfer-Indium-Diselenid, einem Halbleitermaterial für Dünnschichtsolarzellen.


Clean Development Mechanism (CDM)

CDM zählt zu den flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls. Er ermöglicht es den Industrieländern CO2-Reduktionen in anderen Teilen der Welt zu finanzieren und diese auf die eigene CO2-Bilanz anrechnen zu lassen. Hintergrund ist der Gedanke, dass eine Reduktion von Treibhausgasemissionen in vielen Teilen der Welt billiger ist, als in den Industrienationen. Außerdem soll über den CDM ein Technologietransfer in weniger entwickelte Teile der Welt stattfinden.


Clearingstelle EEG

Sie wurde im November 2007 eingerichtet, um Streitigkeiten und Anwendungsfragen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) außergerichtlich zu klären. Sie bietet außerdem Informationen zum aktuellen Recht der Erneuerbaren Energien: www.clearingstelle-eeg.de


Climate Star

Auszeichnung für kommunale Klimaschutzaktivitäten; wird von der Klima-Bündnis verliehen.


CO2-neutral

CO2-Neutralität ist gegeben, wenn in einem Prozess netto kein CO2 ausgestoßen wird. Dies kann durch den Einsatz biogener Brennstoffe (Biogas, Holz,…) oder durch Ausgleichsmaßnahmen an anderer Stelle erreicht werden.


Contracting

Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen oder Energiebereitstellung werden von einem externen Unternehmen, den sogenannten Contractor, durchgeführt. Der Contractor refinanziert seine Investitionen in Energiesparmaßnahmen über einen vereinbarten Anteil an den eingesparten Energiekosten über einen festgelegten Zeitraum. Die Anfangsinvestitionen können dabei komplett oder auch nur teilweise vom Contractor getragen werden. Inhalte von Contracting-Modellen können verschiedene Punkte, wie zum Beispiel Energiekostensenkung, Erneuerung der Heizanlagen, Energieeffiziente Beleuchtung, Verringerung der Energiebezugskosten, oder der Bezug von Energie wie Wärme, Kälte, oder Strom sein. Ist der Contractor Teil des eigenen Betriebs, oder der eigenen Kommune, zum Beispiel eine Abteilung, spricht man von Intracting.


CO2

siehe Kohlenstoffdioxid


CO2-Äquivalente

Von allen Gasen, die das Klima negativ beeinflussen (Treibhausgase), ist CO2 das Bekannteste. Aus diesem Grund wird das Erwärmungspotenzial der anderen Treibhausgase oft in eine äquivalente (gleichwertige) Menge CO2 umgerechnet. Methan hat beispielsweise eine 21-mal, Stickstoffdioxid (N2O, Lachgas) eine 298-mal stärkere Auswirkung auf das Klima als CO2.


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