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Energetische Gebäudesanierung

Energieeinsparung: Was Dämmung bei Wohnhäusern bewirkt

In Deutschland sind 80 Prozent der Wohngebäude nicht gedämmt und verbrauchen demzufolge viel zu viel Heizenergie. Das betrifft vor allem Häuser, die zwischen 1960 und 1980 errichtet wurden. Mit der Durchführung umfangreicher Dämmmaßnahmen an Kellerdecke, Dach und Fassade sowie dem Austausch der Fenster und Türen entsteht ein „Niedrigenergiehaus im Bestand". Es kann in punkto Energiekonsum mit einem Neubau mithalten. Die 3D-Animation zeigt sowohl das sanierte Haus der Familie Krakowitsch aus Sinsheim als auch ein typisches Haus in Deutschland, das dem Gebäudestandard von
1960 - 1980 entspricht.

Ein Maß für die Dämmung der verschiedenen Bauteile an einem Haus ist der U-Wert. Dabei gilt: Je kleiner der U-Wert für einen bestimmten Bereich ausfällt, desto geringer ist auch der Wärmeverlust. Die unten stehende Tabelle listet die U-Werte an einem typischen Haus im Gebäudestandard von 1960 - 1980 in Deutschland auf. Durch gezielte Dämmmaßnahmen ergibt sich eine drastische Energieeinsparung, die für den jeweiligen Bereich in Prozent angegeben ist.


  U-Wert unsaniertes Haus (kWh/m2*a) * U-Wert saniertes Haus (kWh/m2*a) ** Einsparung in Prozent
Fenster 3,00 0,80 72%
Kellerdecke 1,60 0,24 85%
Dach 0,40 0,12 70%
Fassade 0,65 0,15 77%
Haustür 3,00 1,00 66%


* typischer Standard eines unsanierten Wohnhauses 1960 bis 1980
** Niedrigenergiehaus im Bestand, Quelle: EnBW, Dena
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