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31.01.2013

Zweiter Bürgertisch: Nahwärme für die Bleiche

Die Voraussetzungen sind gut: Die Bewohner der Bleiche zeigen Interesse an der gemeinschaftlichen Erzeugung von Wärme und Strom per Blockheizkraftwerk/Kraft-Wärme-Koppelung. Und das Carl-Josef-Seniorenzentrum, das große Kooperationsbereitschaft signalisiert, wäre der geeignete  Abnehmer für Wärmegrundlast. Daher soll nun die konkrete Machbarkeit überprüft werden und ebenso die Option, angrenzende Gebiete ins Nahwärmekonzept einzuschließen. Dies ist eine erste Erkenntnis des 2. Bürgertisches in der Bleiche am 30.01.2013.

Die Vorteile der Nahwärme liegen auf der Hand: Nutzer sind von immer teureren fossilen Energieträgern  unabhängig, haben keine Wartungskosten für den eigenen Brenner mehr, gewinnen Platz im eigenen Haus, heizen effizient, verringern Emissionen und tragen zur regionalen Wertschöpfung bei.

Zwei Grundvoraussetzungen für die Rentabilität von Nahwärme sind eine hohe Anschlussdichte und ein ganzjähriger Wärmebedarf. Etwa die Hälfte der Häuser in Straßen, in denen Nahwärme anliegt, gelten für die Bleiche als Richtwert. Zweitens hat das Carl-Josef-Seniorenzentrum einen ganzjährigen Wärmebedarf, so dass  der eigenproduzierte Strom auch zu großen Teilen in der Bleiche verbraucht werden könnte.

Eine Machbarkeitsstudie soll  nun Klarheit über die konkreten Anschlusskosten bringen und  welches die geeignete Technologie wäre beziehungsweise wo eine Nahwärmezentrale entstehen  könnte. Als möglicher Standort ist das Seniorenzentrum im Gespräch. Damit bekämen Anwohner schnell Klarheit über Nutzen und Kosten.  Ein runder Tisch aus Bewohnern, Stadtverwaltung und Fachleuten soll den Prozess initiieren und begleiten.

Zweiter Bürgertisch Bleiche: Nahwärme für die Bleiche

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