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19.09.2012

ZukunftsWerkStadt: Startschuss in Diepoldshofen

Nachdem mit der "Bleiche" ein Stadtquartier für die konkrete ausgewählt worden war, gilt Diepoldshofen als Modell für einen Teilort.

Die ZukunftsWerkStadt soll intelligente Konzepte für Sanierungen und Energieerzeugung in einem Stadtviertel oder Teilort entwickeln. Die Bewohner erarbeiten sie im Dialog mit Wissenschaft, Verwaltung und Energieversorger. EnBW-Projektleiter Hartmut Reck unterstrich, dass der die EnBW mit den Kommunen in einem Boot sitzt, weil sie über die OEW zur Hälfte in Händen der Landkreise ist. Deshalb seien auch in Diepoldshofen dezentrale Lösungen und gemeinschaftliche Herangehensweisen ein zentrales Anliegen für Zukunftsfähigkeit „vor Ort und im Ort“. Für OB Hans-Jörg Henle ist die Quartiersentwicklung ein besonders wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit.

Den Fragebogen haben die Haushalte im baulichen Altbestand von Diepoldshofen erhalten. Hier stünden vermehrt energetische Sanierungen an, so Stadtplaner Claudio Uptmoor. In den Workshops am 27. November und am 29. Januar werden die Umfrageergebnisse mit den Bürgern unter fachlichem Input der Hochschule Biberach, der Universität Bremen und der EnBW bewertet. Laut ersten Schätzungen seien im Bereich der Photovoltaikanlagen in Diepoldshofen noch Steigerungen im Bereich von 30 Prozent denkbar. Weitere Themen, die diskutiert werden können: Wasserkraft, Windenergie, Solarthermie, Kraft-Wärme-Koppelung oder kleinere Blockheizkraftwärme. Die größte Effizienz, so Professor Andreas Gerber von der Hochschule Biberach, sei jedoch durch gezielte Sanierungsmaßnahmen zu erzielen.

ZukunftsWerkStadt: Startschuss in Diepoldshofen

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