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24.07.2012

Bundesforschungsministerin Annette Schavan besucht die "Nachhaltige Stadt Leutkirch"

Bundesforschungsministerin Annette Schavan besuchte im Rahmen ihrer Sommerreise heute die Stadt Leutkirch im Allgäu. Die "Nachhaltige Stadt" Leutkirch nimmt an der "ZukunftsWerkStadt"  im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2012, „Zukunftsprojekt Erde“, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Die Stadt hat hier im bundesweiten Wettbewerb als eine von 16 Städten den Zuschlag des BMBF-Förderprogramms als „ZukunftsWerkStadt“ und wird damit eine Förderung von bis zu  250.000 Euro erhalten.

Ministerin Schavan wurde durch Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle und Vertretern der EnBW, der Hochschule Biberach, sowie Landtagsabgeordnetem Paul Locherer und Vertretern des Leutkircher Gemeinderats  im Historischen Sitzungssaal des Rathauses empfangen, wo sie sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hat.

Im Anschluss, nach einer Fahrt mit OB Henle im städtischen Elektro-Smart, wurde im künftigen Nachhaltigkeitszentrum im Leutkircher „Bürgerbahnhof“ das Projekt „Nachhaltige Stadt Leutkirch“ vorgestellt. Bei diesem  Projekt, welches die Stadt Leutkirch mit den Partnern EnBW, Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) und Hochschule Biberach im vergangenen Jahr begonnen hat, sind die Bürger aktiv auf dem Weg in eine nachhaltige dezentrale Energieversorgung beteiligt. Im künftigen „Nachhaltigkeitszentrum“ soll ein Begegnungs-, Informations- und Bildungszentrum für alle Generationen entstehen.

„Leutkirch geht auch bei der Bürgerbeteiligung voran: Im Pilotprojekt „Nachhaltige Stadt“, das in Leutkirch im vergangenen Jahr initiiert wurde, ist Bürgerbeteiligung zentral – das ist wirkliche Pionierarbeit“, lobt Annette Schavan.
Annette Schavan hält Leutkirch für einen Trendsetter beim Klimaschutz, wie sie im Bürgerbahnhof betonte. „In Leutkirch sind die Bürger schon seit vielen Jahren im Umwelt- und Klimaschutz aktiv, und zwar über alle Parteigrenzen hinweg.“

Oberbürgermeister Henle sagte bei der Vorstellung des Pilotprojekts: „Leutkirch betritt mit dem Projekt „Nachhaltige Stadt“ Neuland. Die Zusammenarbeit von Bürgern mit dem Energieversorger EnBW, wie beispielhaft am Solarpark geschehen, wird künftig mehr und mehr zur Gewohnheit werden – dezentrale, nachhaltige Energieerzeugung ist nur gemeinsam mit den Bürgern vor Ort möglich.“

Hartmut Reck Projektleiter Nachhaltige Stadt bei der EnBW freut sich, dass Leutkirch vom BMBF gefördert und durch den Besuch des Forschungsministerin die geleistete Arbeit Wertschätzung erfährt: „Wir haben die Stadt Leutkirch bei der Bewerbung unterstützt und freuen uns mit ihr über den Erfolg. Für mich ist auch dieses Ergebnis ein Zeichen von Nachhaltigkeit und Engagement vor Ort“, so Reck.

Bei einer anschließenden Besichtigung des größten Leutkircher Arbeitgebers, der Firma Elobau, konnte die Ministerin erleben, dass sich auch die Leutkircher Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit ganz vorn bewegen. Der gesamte Betrieb arbeitet vollständig klimaneutral.

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