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25.06.2012

Leutkircher Schüler und Jugendliche drehen Kurzfilme zur Nachhaltigkeit

Rund 30 Leutkircher Schüler, Jugendliche und Lehrer waren zur Auftaktveranstaltung des Projekts "Nachhaltigkeit zeigen" in den Musiksaal der Sophie-Scholl-Schule gekommen. Sie waren die Vertreter der elf Klassen oder Gruppen, die sich in Kurzfilmen der Nachhaltigkeit nähern wollen. Jede Gruppe wird von der Energieversorgung Baden-Württemberg (EnBW) mit je 300 Euro unterstützt. Im November sollen die Filme dann in Leutkircher Bürgerbahnhof gezeigt werden.

Zu Beginn der Veranstaltung meinte dann auch EnBW-Regionalleiter Hartmut Reck, das Einbinden der Jugendlichen in die Zukunftsgestaltung sei besonders wichtig und er fragte die Schüler: „Wie stellt ihr euch die Zukunft vor?“  Er freue sich schon jetzt auf die Filme und wisse von seinen eigenen Kindern, dass Kurzfilme bei den Jugendlichen sehr beliebt seien.

Fachliche Unterstützung erhalten die Jugendlichen von dem Filmemacher und Regisseur Peter Frey, der als Dozent für Film und Werbefilm an der Dualen Hochschule in Ravensburg unterrichtet und Begründer des internationalen Werbefilmfestival spotlight ist. In anschaulichen, manchmal auch launigen Worten führte er die Jugendlichen in die Grundbegriffe und Kenntnisse des Filmens ein. Er forderte die Schüler zum Dialog auf. Forderte Fantasie und Hirn, Durchhaltevermögen und Disziplin. Bevor man mit den technischen Dingen wie Drehen oder Schneiden beginnen könne, müsse die Idee stehen, das Drehbuch in trockenen Tüchern sein. „Was ist Film“, fragte er und beantwortete es gleich selbst: „Erzählen in Bildern.“ Anhand von Kurzfilmen zeigte er den Jugendlichen welche Möglichkeiten es gibt, die Zuschauer zu fesseln. Zum Beispiel die Übertreibung, die Überraschung oder wenn die Erwartung in etwas Unerwartetes umschlägt. Auf jeden Fall muss die Geschichte stimmen, auf die Pointe kommt es an. Außerdem stellt er die These auf: „Film ist Konflikt.“

Anschließend wurden einige Film-Ideen besprochen. Eine Klasse will zum Beispiel anhand des Wechsels der Leuchtstoffmittel in zwei Klassen zeigen, wie man nachhaltig Strom sparen kann. Eine andere Klasse will sich mit dem Anbau von Sojabohnen im Allgäu und der Gentechnik beschäftigen. Eine Lehrerin will einen Film darüber drehen, wie ihre Grundschüler Badesalz aus einheimischen Tannen- und Kiefernnadeln gewinnen. Alle Ideen sind äußerst interessant, jetzt geht es daran, sie filmisch um zu setzen. Filmemacher  Frey und auch der Videojournalist Johannes Riedel haben den Jungfilmern bei der Veranstaltung schon einige Anregungen mit auf den Weg gegeben. Der Filmemacher wird in den nächsten Monaten jeder Gruppe nochmal zwei Mal eine Stunde mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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